Erfolgs- und Finanzplanung für Getreide-Großhandel

Getreidehandel und Dienstleistungen in Ostsachsen

Aufgabe:

  • allgemeine Unternehmensberatung,
  • Erstellen eines Erfolgs- und Finanzplanes,
  • Begleitung bei der Umsetzung und Verhandlungen mit Banken,
  • Formulierung einer Marketingstrategie.


Ergebnis:

Rechtzeitig vor der Erntesaison liegt dem Getreidehändler aus der Nähe von Bautzen ein vollständiger Erfolgs- und Finanzplan vor. Für die langfristige Unternehmensentwicklung ist ein Marketingkonzept formuliert, das dem inhabergeführten Unternehmen strategische Handlungsempfehlungen gibt.

Lösung:

Strategische Grundentscheidungen sind branchenunabhängig. So konnte ich im Beratungsprozess dem Inhaber Stärken und Schwächen seines Handelsunternehmens aufzeigen und eine Erfolgs- und Finanzplanung für die kommenden drei Jahre erstellen.

Im Ergebnis dieser Beratung sind die Erfolgsfaktoren für ein mittelständisches Handelsunternehmen sehr deutlich geworden. Diese gelten branchenunabhängig, vor allem in mengengetriebenen Geschäftsfeldern (z.B. Getreidehandel, Baustoffhandel, Rohstoffhandel).

Erfolgsfaktoren im (Groß)Handel mit Massenware

  • konsequente Margensteuerung
    Einkauf, Verkauf, Logistik und Warenwirtschaft müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass Ertragskennzahlen steuerbar sind. Es geht buchstäblich um jeden Cent.
  • perfektes Forderungsmanagement
    Die Veränderung des durchschnittlichen Debitoren-Zahlungsziels um nur einen Tag kann über die Finanzierbarkeit des Geschäftes entscheiden!
  • enge Beziehungen zu Lieferanten und Branchenkenntnis
  • zuverlässige Logistik und Qualitätssicherung im Lagerbereich
    Mengenverluste im Transport oder durch Verderb im Lager sind im laufenden Geschäft nicht ausgleichbar. Branchenüblicher Schwund muss zwingender Teil der Finanz- und Erfolgsplanung sein.
  • flexibles Kundenportfolio
    Die Abhängigkeit von einem oder wenigen Kunden ist für jeden Zwischenhändler eine tödliche Wettbewerbsposition.

Darüber hinaus sind Getreidepreise stark schwankend, abhängig von Weltmarkt bzw. Finanzmarkt-Entwicklung. Einkaufspreise zur Ernte können durchaus über den Verkaufspreisen im Winter und Frühjahr liegen. Dadurch kann Lagerware zum Spekulationsobjekt werden. Die Handlungsempfehlung hier ist: Abbau von spekulativen Geschäftsanteilen und Absicherung von Lagergeschäft über langfristige Vertragsbindung (Kontraktierung).

Foto: Günter Havlena / pixelio.de

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